Jeder von uns kennt die drei Begriffe Wetter, Witterung und Klima. Was bedeuten sie?
Das Wetter ist das kurzzeitige Zusammenwirken von Temperatur, Niederschlag, Bewölkung, Wind und Luftdruck an einem Ort. Es kann sich über Stunden ändern. Die Wetterlage ist der Zustand der Atmosphäre in einem größeren Gebiet und zu einem bestimmten Zeitpunkt. Die Wetterlage kann sich von Tag zu Tag mehr oder weniger stark verändern.
DDie Witterung ist das Wetter an einem Ort über einen Zeitraum von mehreren Tagen oder Wochen betrachtet. Witterungen sind zum Beispiel der Altweibersommer oder die Tauwetterperiode um Weihnachten. Der heiße Sommer im Jahr 2003 hinterließ in unseren Wäldern eindeutige Spuren, ein Ergebnis der Witterung. Der Orkan Kyrill im Januar 2007 war ein Extremwetterereignis.
Das Klima ist der für eine Region typische jährliche Ablauf der Witterung. Wichtige Klimakennwerte sind die statistische Jahresmitteltemperatur oder Extremwerte. Die Kennzeichnung eines Klimas sollte auf möglichst langjährigen Wetterbeobachtungen beruhen. Typisch für das Klima, also das jahrelange Zusammenspiel von Temperatur, Niederschlag und Feuchtigkeit, sind die Buchenwälder in Teutoburger Wald und Eggegebirge.

