Wälder sind ein gigantischer Kohlenstoffspeicher. Sie bedecken 30 Prozent der Landoberfläche und speichern dabei sogar ca. die Hälfte des auf der Erde gebundenen Kohlenstoffs. Zusammen mit den Kohlenstoffmengen, die in den Waldböden gespeichert sind, übersteigt dies sogar die Menge an Kohlenstoff in der Atmosphäre. Tropische Regenwälder sind dabei von besonderer Bedeutung. Werden Wälder gerodet, so wird der Großteil des Kohlenstoffes als Kohlendioxid (CO2) freigesetzt.
Zudem steuern Wälder über Verdunstung und Wasserkreisläufe das Wetter. Zusammenhängende Waldflächen funktionieren wie riesige Klimaanlagen. Die Bäume setzen die auf ihren Kronen einstrahlende Sonnenenergie in Wasserdampf um, der einen kühlenden Effekt auf die Atmosphäre hat.
Nutzung der Ressource Holz
Wird Holz in Häusern, Brücken oder Möbeln verbaut, wird das „eingebaute“ CO2 für Jahre oder Jahrzehnte und im Idealfall sogar für Jahrhunderte aus dem Kreislauf entfernt. Insgesamt wirken Bäume und Wälder daher bremsend auf die Klimaerwärmung und das Bauen mit Holz kann klimaschützend wirken.

